Wissenswert – Hund und Katze

Wichtige Infos im Überblick

Hund

Was ist eine Impfung?

Das Immunsystem hat die Aufgabe, körperfremdes Material zu erkennen und zu beseitigen. Es gibt zwei Mechanismen, die ein Immunantwort hervorrufen: die Aktivierung von schon vorhandenen Immunzellen und die Bildung von spezifischen Abwehrzellen (Antikörpern). Es bilden sich also ganz speziell auf den Erreger zugeschnittene Abwehrzellen. Zusätzlich dazu werden Gedächtniszellen hergestellt, die bei einem erneuten Befall des Virus/Bakteriums dieses sofort erkennen und so schneller und stärker reagieren und den Feind somit viel zügiger eliminieren können. Die Impfung baut genau auf diesem Prinzip auf. Der Impfstoff enthält abgetötete oder abgeschwächte Erreger (oder Teile von ihm), auf die das Immunsystem wie oben beschrieben reagiert. Der Körper entwickelt also einen Impfschutz: er entwickelt z. B. entsprechende Gedächtnis gegen Tollwutviren und  die dazugehörigen Abwehrzellen. Wenn der Hund nun von einem tollwütigen Fuchs gebissen werden sollte, ist der Köper schon bestens auf den „Feind“ vorbereitet und die Infektion bricht nicht aus.

Leider lässt er Impfschutz mit der Zeit nach und er muss regelmäßig jährlich oder alle paar Jahre (je nach Erreger und Seuchenlage) durch eine Impfung aufgefrischt werden.

Grundimmunisierung von Welpen:
Welpen sind in den ersten Lebenswochen durch die Antiköper  der Muttermilch geschützt. Je älter die Welpen werden, desto schwächer wird dieser maternale Schutz. Die Antikörper der Muttermilch unterdrücken die Ausbildung der eigenen Immunabwehr. Ab der  8. Woche wird erst mit der ersten Impfung begonnen, um ein möglichst großen Effekt zu erzielen. Studien haben belegt, dass maternale Antikörper noch bis zur 12 Woche aktiv sein können, so dass sich die Nachimpfung in der 12. Und 16. Woche als sinnvoll erweisen.

Grundimmunisierung von erwachsenen Hunden:
Im Gegensatz zum Welpen sind beim erwachsenen Hund keine maternalen Antikörper mehr im Blut, so daß  der Hund nur zweimal im Abstand von 4 Wochen geimpft werden muss.

Hunde werden gegen Tollwut, Parvo, Staupe, Hepatitis, Leptospirose geimpft („5-fach-Impfung“). Zusätzlich sind Impfungen gegen Zwingerhusten und Borreliose möglich.

Tollwut:
Die Tollwut ist ein weltweit verbreitetes Virus, dass durch den virushaltigen Speichel einen infizierten Tieres übertragen wird. Die Erkrankung verläuft immer tödlich und nur bei dem geringsten Verdacht auf Ansteckung  bei einem Hund, wird die sofortige Tötung des Tieres angeordnet.

Die  Symptome beim Hund sind  Aggressivität, Übererregung, gesteigerter Geschlechtstrieb und unmotiviertes Bellen („rasende Wut“). Danach folgt die „Stille Wut“- Sie  äußert  sich durch  Lähmungen (dadurch heiseres Bellen),  Schluckstörungen ( Speicheln, Schaum vor  dem Maul) , heraushängender  Zunge, Lähmungen der Hinterbeine (Festliegen). Die Stille Wut kann auch sofort eintreten. Selten kommt es zum atypischen Verlauf, der vorerst mit einer Darmentzündung einhergeht.

Parvovirose:
Der Erreger dringt über die Maul und Nasenschleimhaut ein und vermehrt sich in den Zellen der Darmepithelien, des  Knochenmarks und des lymphatischem Systems oder Herzmuskels.

Die Parvovirose geht mit hohem Fieber und sehr starken blutigen Durchfällen einher. Gleichzeitig  sinkt die Abwehrfähigkeit des befallenen Tieres, so daß bei einem schweren Verlauf der Tod innerhalb von 24 bis 28 Stunden eintritt. Vor allem bei Welpen kann es auch ohne Durchfallsymptomatik durch eine Herzmuskelentzündung  zu plötzlichen Todesfällen kommen.

Staupe:
Das Staupevirus wird durch die Nasen und Maulschleimhaut aufgenommen und vermehrt sich vor allem in Organen des Immunsystems. Bleibt eine  Abwehrreaktion aus, befällt das Virus den Verdauungstrakt und das Nervensystem , den Atmungsapparat und den Urogenitaltrakt. Durch Sekrete/Exkrete des befallenen Tieres verbreitet sich das Virus weiter.

Die ersten Symptome sind hohes Fieber und damit einhergehende  Mattigkeit . Danach können drei Formen der Staupe auftreten:

  1. Die Lungenform( Husten, Atembeschwerden)
  2. Die Magen-Darm-Form(Erbrechen, Durchfall)
  3. Die Hautform (blasiger Hautausschlag und Hartballenkrankheit und Verhornung des Nasenspiegels)

Überlebende Hunde entwickeln oft das sogenannte „Staupegebiß“ Oftmals bleiben Verhaltensstörungen oder Epilepsie  als dauerhafte Schäden zurück. Leider wurde sie Staupe in den letzten Jahren wieder öfter beobachtet.

Ansteckende Leberentzündung ( HCC):
Das Virus wird durch Speichel, Kot, Nasensekret und Harn des befallenen Tieres ausgeschieden

Zunächst werden die Lymphknoten im Maul befallen um sich dann durch das Lymphgefäßsystem zu verbreiten. Es werden über das Blut vor allem die Leberzellen, die Innenauskleidung von Gefäßen und die Nierenzellen sowie die Hornhaut des Auges befallen.

Bei jungen Hunden kommt es zu plötzlichen Topdesfällen ohne vorhergehende Symptomatik.

Nach Fieber; Apathie, Erbrechen folgt die Schwellung der befallenen Organe ( Lymphknoten, Leber, Milz) schmerzhafter Bauch, Schleimhautblutungen, Ödeme und Blutungen in die Körperhöhlen und in die vordere Augenkammer(blue-eye- Syndrom) kommen hinzu. Es kann auch zu neurologischen Symptomen und Nierenschäden kommen. Im chronischen Verlauf kommt es zur dauerhaften Schädigung der Leber ( Leberfibrose oder Leberzirrhose).

Leptospirose:
Bei der Leptospirose handelt es sich um eine Zoonose, was bedeutet daß der Erreger auch auf den Menschen übertragen werden kann.

Der Übertragungsweg erfolgt über die im Wasser lebenden Bakterien, die über die Haut oder Schleimhaut eindringen können. Sie befallen nahezu alle Organe und somit ist die Symptomatik sehr vielfältig. Es kommt zu Fieber, Erbrechen und Durchfall, Veränderungen der Maulschleimhaut, Leberschäden mit Gelbsucht, Nierenschäden, Atemsymptomatik, Lähmungserscheinungen usw.. Im schlimmsten Fall führt die Erkrankung zum Tod des Tieres.

Zwingerhusten:
Mehrere Erreger können den Zwingerhusten auslösen. Es kommt zu einer Infektion der oberen Atemwege mit „bellendem  Husten“. Gegen die Haupterreger kann der Hund geimpft werden, was aber nicht zwangsläufig zu einem Schutz vor Zwingerhusten führt, da  eben sehr viele  Erreger diese Erkrankung hervorrufen können. Die Entscheidung über eine Impfung  sollte je nach Lebensumständen und Infektionsdruckes des Hundes durchgeführt werden.

Borreliose:
Borellien werden zwischen den Wirbeltieren durch Zecken übertragen. Die Zecke muss 24 Stunden festgesaugt sein,  um eine Übertragung der Borrelien  durch Zeckenspeichel zu ermöglichen.  Sehr oft treten keine Symptome einer Borreliose auf, aber der Erreger verbleibt trotzdem lebenslang im Körper.  Sie provozieren dabei eine permanente  Immunantwort des Köpers.  Bei einigen Hunden vermehren sich die Borrelien und  wandern in verschiedene Gewebe einschließlich Gelenke ein.  Die betroffenen Tiere bekommen Fieber, Lymphadenopathien , immunassoziierte Erkrankungen, und wechselnde  Lahmheiten.  Es kann ebenfalls zu Nierenschädigungen kommen und selten auch zum Befall der Hirnhäute  und des Herzmuskels.

Therapeutisch werden bei der Borreliose Antibiotika eingesetzt. Nach einer Besserung der Symptomatik, kann es immer wieder zu Rückfällen kommen. Sinnvolle  Präventivmaßnahmen sind das vor allem regelmäßige Auftragen von Spot on Präparaten und das regelmäßige Impfen.

Man spricht bei beiden Geschlechtern von Kastration. Denn im Gegensatz zur Sterilisation, bei der Ei- oder Samenleiter nur durchtrennt werden, werden bei der Kastration Hoden und Eierstöcke entfernt. Ein sterilisiertes Tier ist genauso sexuell aktiv wie vor dem Eingriff – es kann nur keine Nachkommen zeugen oder bekommen.

 

Der richtige Zeitpunkt

Der richtige Zeitpunkt orientiert sich an zwei Punkten: Zum einen am Alter der Hündin und zum anderen am Zeitpunkt des Zyklus. Wenn Sie sich zu einer Kastration entschieden haben, dann darf diese frühestens zwei Monate nach der Läufigkeit erfolgen. Bei der Frage um das geeignete Alter gibt es keine richtige Antwort. Während die einen Studien zu einer frühen Kastration raten, da das Risiko für Inkontinenz und Gewichtszunahmen geringer seien, belegen wieder andere Studien das Gegenteil. Lediglich aufgrund der Mammatumorenprophylaxe ist es sinnvoll die Hündin früh (vor oder spätestens nach der ersten Läufigkeit) zu kastrieren.

 

Alternativen zum operativen Eingriff

Sowohl bei Rüden als auch bei Hündinnnen können Hormonpräparate zur Unterdrückung des Zyklus bei der Hündin und zur Unterdrückung der Testosteronbildung beim Rüden eingesetzt werden.
Aber auch hier gibt es Vor-und Nachteile. Der Vorteil liegt ganz klar darin, daß die Hündin keiner OP unterzogen werden muss. Allerdings können die Hormonpräparate – die in einem 5 Monatsrythmus injiziert werden müssen- zu Nebenwirkungen, wie z. B. Gebärmuttervereiterungen und Mammatumoren führen.
Beim Rüden gibt es den sogenannten Kastrationschip. Dieser wird unter die Haut gesetzt und wirkt je nach Stärke ein halbes oder eine ganzes Jahr der Testosteronproduktion entgegen. Bislang sind bei diesem Verfahren keine Nebenwirkungen festgestellt geworden. Der Chip stellt somit auch eine gute Entscheidungshilfe beim Rüden dar.

 

Kastration schützt vor Krankheiten

Auf der anderen Seite kann man mit einer Kastration bestimmten Krankheiten vorbeugen: beim Rüden dem Hodenkrebs sowie einigen Erkrankungen der Prostata und bei der Hündin der gefürchteten Gebärmuttervereiterung und Tumoren der Milchleiste. Wird die Hündin vor der ersten oder zweiten Läufigkeit kastriert, sinkt ihr Risiko für die Entwicklung von Brustkrebs. Eventuell sind kastrierte Hündinnen auch besser vor Diabetes mellitus geschützt als ihre intakten Artgenossinnen.

 

Vorteile der Kastration

Die Vorteile einer Kastration sind offensichtlich: Ein Rüde lässt sich von läufigen Hündinnen nicht mehr aus der Ruhe bringen, und bei der Hündin bleiben die Läufigkeiten mit all ihren Begleiterscheinungen aus.

Aber: Die Kastration ist kein Mittel, um Verhaltensstörungen zu beheben oder Erziehungsfehler auszugleichen. Allenfalls sexuell hyperaktive Rüden können durch eine Kastration von ihrer Unart „geheilt“ werden.

 

Nachteile der Kastration

Bei der Entscheidung zu einer Kastration sollten nicht nur medizinische Gründe im Vordergrund stehen, sondern man sollte auch die biologische Entwicklung des Hundes mit einbeziehen.

Sie dürfen nicht vergessen, dass die Pubertät ein wichtiger biologischer Prozess in der Reifung des Hundes darstellt. So machen gerade Hündinnen nach der 1. Läufigkeit einen starken geistigen Entwicklungsschub. Auch sollten Sie die Entscheidung Kastration Ja oder Nein immer auch vom Hundetyp abhängig machen, den Sie halten. So brauchen die großwüchsigen Hunderassen viel länger für Ihre geistige und körperliche Entwicklung als Zwerg- oder Kleinhunderassen. Gerade Hündinnen großer Rassen (Neufundländer, Leonberger, Doggen) haben ein höheres Risiko eine Harninkontinenz zu entwickeln als Hunde unter 20 kg. Auch gibt es Hündinnen bestimmter Rassen (Boxer, Dobermann, Riesenschnauzer, Bobtail, Irish Setter oder Collie), die häufiger nach Kastration inkontinent werden als z.B. Hündinnen der Rasse Deutscher Schäferhund.

Als Nachteil einer Kastration bei Hündinnen bestimmter Hundetypen (z. B. Rassen mit angeborenem Schutztrieb oder Hündinnen mit Tendenz zu Sozialunverträglichkeit) kann es zu einer gesteigerten Aggression gegen Geschlechtsgenossinnen kommen.

Medizinisch kein Problem, aber ein Schönheitsfehler ist die mögliche Entwicklung eines Welpenfells bei langhaarigen Rassen. Hierbei überwuchert die Unterwolle das glänzende Deckhaar – das Fell wirkt struppig und stumpf. Ein Welpenfell kann bei der Hündin und beim Rüden auftreten, beim letzteren jedoch weitaus seltener.

Eine weitere Nebenwirkung kann ein vergrößerter Appetit, aufgrund des Wegfallens von Geschlechtshormonen, sein. Es existiert keine hormonelle Bremse mehr. Besonders häufig betroffen sind Retriever, Cocker und Beagle. Wenn der Hund uneingeschränkt weitergefüttert wird, kann es schnell zur Fettleibigkeit kommen. Gegenwirken können Sie durch eine konsequent reduzierte Fütterung und durch ausreichend Bewegung.

 

OP-Information
Narkoserisiko und Sicherheit

Woran erkennen Sie Erkrankungen der Zähne und des Zahnfleisches?

Oft fällt der zunehmend übelriechende Atem auf. Durch vermehrtes Aufkommen von Bakterien in der Maulhöhle, kommt es zur Zersetzung der Futterproteine im Maul. Dadurch entstehen Schwefelverbindungen, die zu „Fäulnisgeruch“ führen. Es kann zu erhöhtem Speichelfluss kommen. Auf den Zähnen bilden sich Zahnbeläge, die zu entzündetem Zahnfleisch führen können. Das Zahnfleisch weicht durch den Entzündungsreiz zurück (Paradontose) und es kann zu Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme (Schmerzen!) kommen. Letztendlich – bei Nichteingreifen – folgt der endgültige Zahnverlust.

Zusätzlich kann die Entstehung von Zahnstein und folgende Entzündungen des Zahnfleisches können auch schwerwiegende Folgen auf andere lebenswichtige Organe haben. Über kleine Blutungen in der Maulhöhle (verursacht durch die Entzündungen) gelangen die Keime in den Blutkreislauf und erreichen Herz, Lunge, Niere oder Leber. Das betroffene Tier kann ernsthaft erkranken.

Es gilt also frühzeitig vorbeugend zu handeln. Schon während des Zahnwechsels sollte man genau kontrollieren, ob auch alle Zähne ordnungsgemäß durchwechseln  und das bleibende Gebiss keine Fehlstellungen aufweist. Diese begünstigen bereits die Ablagerung von Futtermitteln und die Ansiedlung von Bakterien.

DOQ-Test 2.0/Hundeführerschein

Ab dem 1. Juli 2013 ist in Niedersachsen der Sachkundenachweis für Ersthundehalter erforderlich geworden.

Mit dem Dog-Owners-Qualification-Test 2.0, kurzum D.O.Q.-Test 2.0, können sowohl Neuhundehalter als auch erfahrene Hundehalter bereits seit Oktober 2007 ihre Sachkunde rund um den Hund in einem bundesweit einheitlichen Test unter Beweis stellen.

Der D.O.Q.-Test besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Prüfungsteil. Dabei kann der Theorie-Teil wahlweise als computergestützte oder als klassische Papier-und-Bleistift-Prüfung bei zertifizieretn Hundeschulen oder Tierärzten erfolgen. Die Tests können so oft wiederholt werden, bis beide Teile bestanden wurden.

Bevor der praktische Teil der Prüfung abgelegt werden darf, muss der Theoretische Part bestanden worden sein. Nach bestandenem Theorieteil erhält der Hundebesitzer ein Zertifikat, daß ihn zur Teilnahme am Praktischen Teil berechtigt.

Genauere Informationen rund um den Hundführerschein und zum ebenfalls neu eingeführten Zentralen Register des Landes Niedersachsen

können Sie den folgenden Links entnehmen:

 

Häufige-Fragen Hundeführerschein
Zentrales-Register-und-Sachkundenachweis1
Liste-anerkannte_Personen_u_Stellen___3_Abs__3_NHundG-Stand_23-05-131
Hundegesetz-vom-26.05.2011-Niedersachsen1

Katze

Was ist eine Impfung?

Das Immunsystem hat die Aufgabe, körperfremdes Material zu erkennen und zu beseitigen. Es gibt zwei Mechanismen, die ein Immunantwort hervorrufen: die Aktivierung von schon vorhandenen Immunzellen und die Bildung von spezifischen Abwehrzellen (Antikörpern). Es bilden sich also ganz speziell auf den Erreger zugeschnittene Abwehrzellen. Zusätzlich dazu werden Gedächtniszellen hergestellt, die bei einem erneuten Befall des Virus/Bakteriums dieses sofort erkennen und so schneller und stärker reagieren und den Feind somit viel zügiger eliminieren können. Die Impfung baut genau auf diesem Prinzip auf. Der Impfstoff enthält abgetötete oder abgeschwächte Erreger (oder Teile von ihm), auf die das Immunsystem wie oben beschrieben reagiert. Der Körper entwickelt also einen Impfschutz: er entwickelt z. B. entsprechende Gedächtnis gegen Tollwutviren und  die dazugehörigen Abwehrzellen. Wenn der Hund nun von einem tollwütigen Fuchs gebissen werden sollte, ist der Köper schon bestens auf den „Feind“ vorbereitet und die Infektion bricht nicht aus.

Leider lässt er Impfschutz mit der Zeit nach und er muss regelmäßig jährlich oder alle paar Jahre (je nach Erreger und Seuchenlage) durch eine Impfung aufgefrischt werden.

Katzenschnupfen:
Verursacht wird die Krankheit von verschiedenen Viren, wie z. B. Herpes- und Caliciviren aber auch Bakterien können den Schnupfen hervorrufen. Betroffen sind oft ganz junge Kätzchen oder ältere geschwächte Tiere. „Katzenschnupfen“ ist eine sehr starke Infektion der oberen Luftwege. Todesfälle sind bei schwerer Verlaufsform nicht selten. Betroffene Katzen sind apathisch, fressen schlecht und zeigen Anzeichen einer „Erkältung“. Übertragen werden die Erreger durch  Niesen, Husten und mit dem Speichel.

Katzenseuche:
Ausgelöst wird die Krankheit durch den felinen Panleukopenievirus. Der Virus ist hoch ansteckend. Betroffen sind junge Katzen oder ältere geschwächte Tiere. Erste Anzeichen sind Müdigkeit, Futterverweigerung, häufiges Erbrechen sowie wässriger stinkender Durchfall. Die Erkrankung kann innerhalb kurzer Zeit zum Todführen.

Tollwut:
Der Virus ist ein weltweit verbreitet. Alle warmblütigen Tierarten, Vögel und auch der Mensch sind empfänglich. Der Virus kann über einen Biss eines erkrankten Tieres übertragen werden, aber auch eine Ansteckung über Hautwunden ist möglich. Der Virus greift das zentrale Nervensystem an. Es kann zu Aggressivität, Wesensveränderungen und Lähmungserscheinungen kommen. Fortschreitende Ruhelosigkeit, Gleichgewichtsstörungen, gefolgt von Krämpfen und Lähmungen, führen schließlich zum Tod.

Leukose/FeLV:
Das „Feline Leukämievirus“ wird über die Nasen-Rachen-Schleimhaut durch direkten Kontakt aufgenommen. Die Krankheit ruft vielfältige, oft unspezifische Krankheitssymptome hervor. Schwäche sowie Abmagern können Anzeichen einer Erkrankung sein. Das Virus kann Blutzellen zu einem unkontrollierten, krebsartigen Wachstum veranlassen, wodurch es zu Geschwulstbildung in Leber, Niere, Milz oder Lymphknoten kommt. Eine Heilung der Krankheit ist nicht möglich.

Feline Infektiöse Peritonitis, FIP:
Das vorerst eher wenig pathogene Coronavirus wird meist über den Kot infizierter Katzen übertragen. Tragende Katzen übertragen das Virus auch bereits während der Trächtigkeit auf die Feten. Betroffen sind vor allem junge Katzen im Alter von 6 Monaten bis ca. 5 Jahren und alte Katzen. Im Darm der Katze kann das harmlose Coronavirus zu einem hochpathogenen felinem Coronavirus mutieren. Oft ist das Tier jahrelang Träger des Virus ohne ein Symptomatik zu entwickeln. Vermutlich wird die Mutation durch Streß ausgelöst und führt dann zu Entzündungen des Bauchfell und/oder des Brustfells. Es kommt zu Aszites, Thoraxergüssen usw. und endet in der Regel tödlich.

Sobald bei Katzen die erste Geschlechtsreife eintritt, stehen Katzenbesitzer vor der Frage: Sollte ich meine Katze kastrieren lassen? Oft kommen dabei weitere Fragen auf, wie zum Beispiel: Welche Risiken können bei einer Kastration auftreten? Welche Vorteile kann der Eingriff bieten? Hier gibt es einen hilfreichen Überblick.
Jeder Katzenhalter setzt sich irgendwann mit der Frage auseinander, ob er Nachwuchs bekommen und seine Katze als Zuchttier einsetzen möchte oder nicht. In einigen Gemeinden Deutschlands ist die Registrierung sowie Kastration von Freigängern sogar schon gesetzlich vorgeschrieben, um der unkontrollierten Vermehrung insbesondere von Streunern entgegenzuwirken. Wer seine Katze nicht kastrieren lassen möchte, der muss etwa alle 2-3 Wochen mit einer Phase der Fruchtbarkeit, auch Rolligkeit genannt, rechnen. Pro Jahr kann eine Katze mehrere Würfe mit diversen Katzenwelpen gebären. Insgesamt können so aus einer Katze in nur 5 Jahren einschließlich Enkel, Urenkel usw. bis zu 13.000 Nachkommen hervorgehen. Es empfiehlt sich deshalb, das persönliche Gespräch mit dem Tierarzt zu suchen, um sich frühzeitig über eine mögliche Kastration zu informieren.

 

Der richtige Zeitpunkt

Es gibt verschiedene Meinungen bezüglich des richtigen Zeitpunkts für eine Kastration bei Katzen. In der überwiegenden Zahl der Fälle werden Katzen nach der ersten Geschlechtsreife bzw. nach der ersten Rolligkeit kastriert, das heißt bei der Katze ab einem Alter von 6–10 Monaten. Da Kater etwas später geschlechtsreif werden, findet die Kastration hier meist mit 8–10 Monaten statt. Die Geschlechtsreife beim Kater lässt sich meist daran erkennen, dass die Tiere damit beginnen, ihr Revier mit Urin zu markieren. Bezüglich des richtigen Zeitpunkts für die Kastration empfiehlt es sich, sich von einem Tierarzt beraten zu lassen, der aufrgrund seiner Erfahrungswerte gemeinsam mit dem Katzenbesitzer den besten Zeitpunkt für das jeweilige Tier auswählen kann.

 

Was passiert bei einer Kastration?

Bei der Kastration der Katze und des Katers handelt es sich um zwei verschiedene Eingriffe: Während beim Kater die Hoden entfernt werden, werden bei der Katze die Eierstöcke herausgenommen. Fälschlicherweise wird für die Kastration der weiblichen Katze häufig der Begriff Sterilisation verwendet, was aber lediglich das Abbinden der Eileiter oder Samenleiter bezeichnet. Dies verhindert zwar eine mögliche Trächtigkeit, der Zyklus der Katze bleibt aber weiterhin aktiv und die Rolligkeit tritt mit allen Begleiterscheinungen unverändert auf.

 

Was sind mögliche Risiken einer Kastration bei Katzen?

Die Kastration ist kein problematischer Eingriff. Es handelt sich dabei um einen Routineeingriff, der heutzutage in nahezu jeder Kleintierpraxis durchgeführt wird. Risiken bringen aber die veränderten Gegebenheiten mit sich, die durch die Kastration entstehen. Denn der Eingriff hat hormonelle Veränderungen zur Folge: Nach der Kastration sinkt bei vielen Katzen der Energiebedarf um ca. 30 %, da ausgiebige Streifzüge durch Nachbarreviere reduziert werden. Gleichzeitig steigt aber der Appetit, sodass ein erhöhtes Risiko für Übergewicht die Folge ist. Dabei handelt es sich nicht nur um einen „Schönheitsfehler“, denn Übergewicht kann bei Katzen zu weiteren Krankheiten wie z. B. Gelenkerkrankungen, Diabetes mellitus und Harnsteinen führen und sich somit deutlich auf die Lebenserwartung, die Gesundheit und das Wohlbefinden auswirken.

 

Vorteile der Kastration

Die Kontrolle über möglichen Nachwuchs ist der Hauptgrund für eine Kastration. Außerdem gibt es eine Reihe anderer, positiver Nebeneffekte:

  • Durch Kastration wird der Verbreitung von Geschlechtskrankheiten und Infektionskrankheiten entgegengewirkt
  • Kater werden weniger aggressiv und verlieren den starken Drang, ihr Revier zu vergrößern und nach außen zu verteidigen. Revierkämpfe nehmen deutlich ab, das Markieren des eigenen Territoriums durch Urin wird eingestellt
  • Das Risiko für Autounfälle oder Jagdunfälle, die aufgrund von ausgedehnten Streifzügen geschehen können, verringert sich durch das verkleinerte Revier
  • Eine kastrierte Katze ist im Allgemeinen zutraulicher gegenüber Menschen und hält sich in der Regel in der Nähe der Wohnung oder des Hauses auf. Oftmals wird sie anhänglicher und verschmuster, die Mensch-Tier-Beziehung kann sich enger entwickeln.

Quelle: Royal Canin

 

OP-Information
Narkoserisiko und Sicherheit

Woran erkennen Sie Erkrankungen der Zähne und des Zahnfleisches?

Oft fällt der zunehmend übelriechende Atem auf. Durch vermehrtes Aufkommen von Bakterien in der Maulhöhle, kommt es zur Zersetzung der Futterproteine im Maul. Dadurch entstehen Schwefelverbindungen, die zu „Fäulnisgeruch“ führen. Es kann zu erhöhtem Speichelfluss kommen. Auf den Zähnen bilden sich Zahnbeläge, die zu entzündetem Zahnfleisch führen können. Das Zahnfleisch weicht durch den Entzündungsreiz zurück (Paradontose) und es kann zu Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme (Schmerzen!) kommen. Letztendlich – bei Nichteingreifen – folgt der endgültige Zahnverlust.

Zusätzlich kann die Entstehung von Zahnstein und folgende Entzündungen des Zahnfleisches können auch schwerwiegende Folgen auf andere lebenswichtige Organe haben. Über kleine Blutungen in der Maulhöhle (verursacht durch die Entzündungen) gelangen die Keime in den Blutkreislauf und erreichen Herz, Lunge, Niere oder Leber. Das betroffene Tier kann ernsthaft erkranken.

Es gilt also frühzeitig vorbeugend zu handeln. Schon während des Zahnwechsels sollte man genau kontrollieren, ob auch alle Zähne ordnungsgemäß durchwechseln  und das bleibende Gebiss keine Fehlstellungen aufweist. Diese begünstigen bereits die Ablagerung von Futtermitteln und die Ansiedlung von Bakterien.

Krankheiten

Warum sollte ich mein Tier gegen Ektoparasiten schützen?

Zecken und Flöhe führen bei Hunden und Katzen nicht nur zu Hautirritationen und/oder Juckreiz, sie können auch, vor allem bei Hunden, lebensbedrohliche Krankheiten übertragen, z. B. Babesiose, Borreliose oder Anaplasmose. Darüber hinaus können Hunde- und Katzenflöhe auch Menschen befallen und bei diesen z. B. den Erreger der Katzen-Kratz-Krankheit (Bartonella henselae) oder den Gurkenkernbandwurm übertragen. Ein sachgerechter Zecken- und Flohschutz ist daher aus vielen Gründen wichtig: für Wohlbefinden und Gesundheit von Mensch und Tier!Zu den Ektoparasiten zählen Flöhe, Zecken und Milben.

Entnehmen Sie dem folgenden Flyer der  ESCCAP (European Scientific Counsel Companion Animal Parasites) genauere Informationen zu diesem Thema!

ESCCAP-Flyer-Ektoparasitenhttps://www.tierarzt-empelde.de/wp-content/uploads/2013/08/ESCCAP-Flyer-Ektoparasiten.pdf

Sehr gerne stehen wir Ihnen natürlich auch persönlich für Beratungen und Informationen zur Verfügung!

Ein immer wiederkehrendes Problem ist der Befall unserer Haustiere mit Würmern. Anstecken können sich die Tiere immer und überall: Aufnahme wurmbefallenener Beutetieren (z. B. Mäuse), an mit Wurmeiern behafteten Schuhen oder Pflanzen schnuppern oder bereits im Mutterleib. Die Wurmeier sind sehr widerstandsfähig und können über Monate in der Umwelt überleben und weiterhin infektiös bleiben.

Die gesundheitlichen Schäden, die Würmer anrichten können, werden bei weitem unterschätzt. Es kommt je nach Wurmart zu Veränderungen des Blutbildes,Problemen wie Durchfall, Erbrechen oder einer gestörten Nährstoffverwertung. Gleichzeitig sind einige Würmer des Hundes auch Zoonoserreger. Sie können also auf Menschen übertragen werden und auch bei diesen unter bestimmten Umständen zu Infektionen sowie Erkrankungen führen.

Ausführliche Informationen finden Sie auch unter folgendem Link oder/und sprechen Sie uns gerne an!

http://www.hund-katze-wuermer.de/?id=95#toggle109 

Glücklicherweise kommen Vergiftungen nicht allzu häufig vor, allerdings lauern auch dort Gefahrenquellen, wo wir sie im ersten Moment nicht vermuten würden. Leider haben Tiere nicht unbedingt ein Warnsystem, dass sie vor Aufnahme für sie giftiger Substanzen – wie z. B. giftige Pflanzen oder Nahrungsmittel –  schützt. Katzen sind dieser Gefahr weniger ausgesetzt als Hunde, da sie die einseitige Ernährung vorziehen (Anders man als Tierbesitzer denkt). Nur Ihre Eigenschaften wie Neugier, Jagdtrieb (z. B. fressen von Mäusen, die Rattengift gefressen haben) oder sehr gründliche Körperpflege (Kontaktgift)  führen ab und zu zur Aufnahme von Giften

Es gibt drei Möglichkeiten der Giftaufnahme:

  • über den Magen-Darm Trakt (Vergiftung durch orale Aufnahme)
  • über die Haut (Kontakt)
  • über die Atemwege (z.B. Rauch)

Man unterscheidet die akute von der chronischen Vergiftung. Bei der akuten Vergiftung hat das Tier eine große Menge der giftigen Substanz in kurzer Zeit zu sich genommen, wohingegen bei der chronischen Vergiftung immer wieder kleine Mengen aufgenommen werden.

Vergiftungssymptome sind sehr unspezifisch. Sie gehen oft mit Erbrechen und Durchfall einher und treten sehr plötzlich auf. Der Verdacht der Vergiftung verstärkt sich, wenn innerhalb kurzer Zeit noch weitere Symptome wie Krämpfe, Atem – und Kreislaufstörungen oder Bewegungsstörungen  hinzukommen. Entscheidend für den Krankheitsverlauf ist die Art, die Menge und die Konzentration des Giftes. Wichtig ist, dass schnell gehandelt wird und Sie im Verdachtsfall sofort Ihren Tierarzt aufsuchen. Dies ist ein absoluter Notfall! Am häufigsten sind Vergiftungen mit chemischen Substanzen. Sollten Sie entdeckt haben, was Ihr Tier aufgenommen, bitte die Verpackung mitbringen. Falls Ihr Tier erbrochen hat, dieses ebenfalls mit zum Tierarzt bringen, denn in den meisten Fällen kann aufgrund der Symptomatik kein Rückschluss auf das Gift gezogen werden.

Die nachstehenden Links beinhalten eine Übersicht über für Hunde und Katzen giftige Nahrungsmittel, Pflanzen und andere Stoffe. Zusätzlich werden die giftigen Substanzen darin benannt und die Symptomatik bei Aufnahme des jeweiligen Stoffes angegeben.

Giftkarte Hund: 2013_4_MSD_Giftkarte_Hund_tcm82-58344

Giftkarte Katze: 2013_6__1MSD_Giftkarte_Katze_tcm82-58361

Ca. 20–40 % aller Hunde und Katzen sind übergewichtig. Dass Übergewicht tödlich sein kann, ist kein neuer Gedanke. So zeigen wissenschaftliche Studien, dass dünne Hunde und Katzen eine deutlich höhere Lebenserwartung haben und altersbedingte Erkrankungen wesentlich später auftreten als bei ihren fettleibigen Artgenossen.

Durch das Übergewicht verändert sich die Körperzusammensetzung, der Stoffwechsel, der Hormonstatus, das Verhalten, die biomechanischen Kräfte, die sich auf den Körper auswirken, die Belastung für Herz und Kreislauf und den Atmungsapparat, die Sauerstoffversorgung des Körpergewebes und durchPlatzmangel der Druck auf die inneren Organe des Tieres.

Die häufigsten Gesundheitsrisiken durch Fettleibigkeit sind:
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Orthopädische Erkrankungen wie z. B. Arthrose, Athritis, Gelenksdegenerationen, Traumen, denn ein schwerer Körper belastet die Gelenke bis hin zu Brüchen
  • Herz-Kreislauf; gerade im Sommer gibt es Kreislaufprobleme, da Hund und Katze nur über die Atmung und die Fußballen schwitzen können.
  • Bluthochdruck; und damit auch Probleme mit der Nierendurchblutung bzw. der Harnausscheidung
  • Atemproblemen, besonders bei Zwergrassen (z. B. Yorkshire-Terrier) erhöht sich das Trachealkollapsrisiko. Bauchfett führt zu erhöhtem Druck über das Zwerchfell auf die Lunge
  • Hautprobleme; Allergien, fettige Haut und bakterielle Besiedlung der Haut
  • Fortpflanzungsstörungen
  • Schlechtere Immunitätslage als Folge der Kreislaufbeeinträchtigung
  • Erhöhtes Narkose- und Operationsrisiko,da die Narkosemittel im Fettgewebe hängen bleiben, schlafen die Tiere schlechter ein und dafür deutlich länger nach
  • Harninkontinenz der Hündin, Übergewicht führt zu einer Schwäche des Blasenschließmuskels
  • Tumorbildung
  • Leberprobleme, da die Leber und die Gallensäuren hauptsächlich den Fettstoffwechsel übernehmen
  • Pankreatitis; ebenfalls bedingt durch den Fettstoffwechsel

 

 Abnehmen mit System

Wichtig ist eine Kombination aus mehr Bewegung und weniger Futteraufnahme. Das Fettgewebe wird dadurch abgebaut und die Muskulatur bleibt bzw. wird gestärkt und/oder sogar aufgebaut.

Vorraussetzung für den Erfolg ist in erster Linie die Motivation des Besitzesr, der eine Gewichtsreduktion seines Tieres ja auschlaggebend beeinflusst! (Er ist ja der „Dosenöffner“)
Ihr Hund kann selbst nicht entscheiden, wie viel oder welche Nahrung gut für ihn ist. Helfen Sie ihm, lästige Fettpolster loszuwerden.
Setzen Sie  sich realistische Ziele setzen (kurz- und langfristige). Angestrebt werden sollte eine Gewichtsreduktion von ca. 1,5–2,5 % pro Woche. Sie kontrollieren sich selber am besten, indem Sie ein sogenanntes Diättagebuch führen, in dem die Menge und Art der täglichen Nahrung protokolliert wird. Dazu ist es notwendig, daß alle Personen, die dem Tier Futter oder Leckerlis geben in das Programm einbezogen werden.

Als Leckerlis kann man entweder etwas vom normalen Futter (von der Tagesration abziehen) oder extra kalorienreduzierte Leckerlis geben. Verteilen Sie die Tagesration auf mindestens zwei Rationen, damit Ihr Liebling immer etwas im Bauch hat.

Regelmäßiges Wiegen ist die sinnvollste Kontrolle des Therapierfolges. Hierzu sollte immer die selbe Waage benutzt werden. Aber bedenken Sie:
Durch die Muskelzunahme durch das vermehrte Training nimmt das Tier evtl. zeitweise zu, da Muskeln schwerer sind als Fettgewebe. So kann der Griff an den Brustkorb eine zusätzliche Hilfe bieten, die Gewichtsreduktion einzuschätzen.

Das Futter wird je nach Stärke des Übergewichts Ihres Tieres angepasst. Die Ration bezieht sich auf das Zielgewicht. Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie sich mit der Größe der Ration unsicher sind. Wir beraten Sie gern!
Um den Verdauungstrakt des Tieres nicht zu überfordern, wird das Futteram besten innerhalb einer Woche „eingeschlichen“.

Wir wünschen viel Erfolg beim Abnehmen und unterstützen Sie gerne mit Rat und Tat!

Zahnbelag:
Bei Zahnbelag bzw. Plaque handelt es sich um den gelblichen Überzug auf Zahnoberflächen, der durch den täglichen Kontakt mit Nahrungsmitteln entsteht. Durch regelmäßiges Zähneputzen ist dieser im Gegensatz zum Zahnstein noch entfernbar. Auch Kauknochen oder spezielle Futtermittel helfen bei der der Reduzierung der Beläge.

Zahnstein:
Zahnstein entsteht durch die Mineralisierung des Zahnbelags. Zahnstein lässt sich nicht mehr durch Zähneputzen oder spezielle Futtermittel entfernen. Hier hilft nur eine professionelle Zahnreinigung.

Wie entsteht Zahnstein?: Der hohe pH-Wert im Maul des Fleischfressers begünstigt die Bildung von Zahnstein. Ist erst einmal Zahnstein entstanden , begünstigt seine rauhe Oberfläche die vermehrte Anheftung von Zahnbelag. Die Auflagerungen können zur Schädigung des Zahnhalteapparates und des Zahnfleisches führen. Infolgedessen können Zähne ausfallen und/oder durch geschädigtes Zahnfleisch Bakterien in den gesamten Körper gelangen. Dabei kann es wiederum zu schweren Infektionen z. B. der Nieren oder Herzklappen führen.

Zahnfleischentzündung:
Eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) ist durch Rötung, Schwellung und eventuell Blutungen gekennzeichnet. Durch Zahnstein wird die Gingivitis begünstigt Die Zahnfleischentzündung führt zu einer Lockerung des Zahnhalteapparates und kann dadurch zum Zahnverlust führen. Zahnfleischentzündungen sollten durch eine professionelle Zahnreinigung und Anwendung einer antibakteriellen Spülung behandelt werden. Handelt es sich um eine hochgradige Entzündung, müssen Antibiotika eingesetzt werden.

Paradontose:
Parodontalerkrankungen beginnen in der Regel mit Zahnfleischentzündungen (Gingivitis), die meist durch unbehandelten Zahnstein hervorgerufen werden. Ohne entsprechende Therapie bilden sich immer tiefer werdende, eitrige Zahnfleischtaschen. Der Kieferknochen wird abgebaut. Es kommt zu einem langen schmerzhaften Entzündungsprozess, der damit endet, dass die ansonsten intakten Zähne ausfallen, weil sie im Kieferknochen keinen Halt mehr finden.

Solche Paradontalerkrankungen sind nicht nur ein sehr schmerzhaftes Problem der Maulhöhle Ihres Tieres, die verantwortlichen Bakterien gelangen auch mit der Atemluft in die Lunge, über die Speiseröhre in Magen und Darm und nicht zuletzt über die Blutgefäße in andere Organe wie Herz und Nieren, wo sie gefährlich Erkrankungen auslösen können. Außerdem ist durch Studien bekannt, dass der Geruchsinn bei Hunden durch unbehandelte Parodontalerkarankungen so stark geschädigt wird, dass Spür- und Jagdhunde sogar dienstunfähig werden können.

Zahnfraktur:
Bei einer Zahnfraktur handelt es sich um ein Abbrechen eines Zahnstückes oder eine ganzen Zahnes durch äußere Einwirkung
Wird dabei der Wurzelkanal eröffnet, führt dies zu massiven Schmerzen und Infektionen der Wurzel. Der Zahn sollte überkront/überkappt oder evtl. entfernt werden. Eine Behandlung der Fraktur und somit Schutz der verbleibenden Zahnsubstanz sollte jedoch auch erfolgen, wenn der Wurzelkanal nicht eröffnet ist.

Wurzelspitzenabszess:
…entstehen durch eine bakterielle Infektion der Zahnwurzel. Sichtbar wir diese, wenn der Abszeßinhalt den Kieferknochen nach außen auftreibt, so dass eine Schwellung im Gesicht entsteht. Oft ist ein Abszess der Zahnwurzel von Außen nicht sichtbar. Zur diagnostischen Absicherung muss eine Röntgenuntersuchung des Kiefers durchgeführt werden oder alternativ dazu eine CT-Untersuchung. Die Behandlung besteht aus einer Wurzelbehandlung bzw. Entfernung des Zahnes.

Persistierende Milchzähne:
Persistierende Milchzähne treten vor allem bei kleinen Hunderassen auf. Im Alter von 4 bis 7 Monaten erfolgt normalerweise der Zahnwechsel – das Milchzahngebiss wird durch die bleibenden Zähne ersetzt. Fallen die Milchzähne nicht aus, kommt es bei dem betroffenen Zähnen zur doppelten Ausgabe .Um Fehlstellungen und Entzündungen durch Futteransammlungen zwischen den Zähnen zu verhindern, sollten die persistierenden Milchzähne sobald wie möglich gezogen werden.

FORL„Feline Odontoklastische Resorptive Läsion“:
FORL ist die häufigste Zahnerkrankung der Katze und äußerst schmerzhaft für die Katze. FORL ist keine Karies. Die Ursachen der Krankheit FORL sind bis heute leider nicht sicher geklärt.

Was passiert: Körpereigene Zellen (sog. Odontoklasten) werden aktiviert. Diese sind eigentlich nur aktiv, wenn die Milchzahnwurzeln abgebaut werden. Bei ausgewachsenen Tieren sollten sie nicht mehr aktiv sein. Bei FORL sind diese Odontoklasten aktiv und bauen Zähne des bleibenden Zahnapparates ab. Der Abbauprozess des Zahns beginnt meist im Wurzelbereich. Daher wird von außen zunächst nichts gesehen. Weitet sich der Prozess aus, kommt es zu äußerlich erkennbaren Veränderungen am Zahn. Häufig wird erst das Endstadium der Krankheit erkannt, da Zahnstein kleinere Löcher im Zahn überdeckt.

FORL ist eine sehr schmerzhafte Erkrankung. Deshalb muss sie behandelt werden!

Diagnsotik: Wird bei der Untersuchung eine Erkrankung der Zähne festgestellt, werden wir mit Ihnen einen Narkosetermin   vereinbaren, denn wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist, kann nur in Narkose festgestellt werden. Es erfolgt zunächst eine genaue Untersuchung der Mundhöhle In der Narkose sowie eine gründliche Reinigung aller Zähne. Dabeizeigen sich häufig:

  • Zahnfleischentzündung,
  • hochwachsendes Zahnfleisch
  • Defekte der Zahnkrone
  • Fehlende oder abgebrochene Zähne.

Nach Entfernung des Zahnsteins kann bei fortgeschrittener Erkrankung kann die FORL-Erkrankung mit dem bloßen Auge erkannt werden. Verdächtige Zähne mit unklarer Diagnose müssen geröntgt werden.
Behandlung: FORL ist nicht heilbar! Die betroffenen Zähne müssen vollständig entfernt werden, damit sie keine Schmerzen mehr verursachen. Wurzelbehandlungen und Füllungen sind leider sinnlos.

Zahnsteinprophylaxe und Therapie:

  • Routinekontrollen beim Tierarzt
    Ihr Haustier sollte jährlich zur Zahnkontrolle. Diese Zahnkontrolle kann im Rahmen der jährlichen Impfung erfolgen. Falls der Tierarzt pathologische Veränderung an den Zähnen feststellt, kann eine frühzeitige Behandlung einem eventuellen Zahnverlust Ihres Tieres oder schlimmeren Krankheitsprozessen vorbeugen.
  • Professionelle Zahnreinigung
    Der Zahnstein wird mittels eines Ultraschallgerätes entfernt. Für feinere Arbeiten und Reinigung der Zahntaschen werden Handinstrumente verwendet. Da das Tier dabei ruhig liegen muss und es das Ultraschallgeräusch wach nicht tolerieren würde, muss eine Narkose gemacht werden.Die Zahnsteinentfernung ist Teil der professionellen Zahnreinigung. Dieser schließt sich immer eine Politur des Zahnschmelzes an, um die durch Hand- und Ultraschallinstrumente verursachte Aufrauung wieder einzuebnen. Diese Aufrauungen würden ansonsten neuem Zahnbelag günstigere Anheftungsmöglichkeiten bieten.
  • Zähneputzen
    Die Optimum der Zahnsteinprophylaxe stellt – wie bei uns Menschen auch – das Zähne putzen dar! Es gibt spezielle Zahnbürsten und Zahnpasten mit Geschmack , um dem Besitzer das Putzen des Hundegebisses zu erleichtern. Je früher man mit dem Zahnputz – Training beginnt (bereits im Welpenalter) desto größer der Erfolg!
  • Zahnhaftpasten
    Für denjenigen Hund, der beim Zähneputzen nicht kooperiert, gibt es verschiedene Arten von Zahnfleischpasten. Diese werden mit dem Finger auf das Zahnfleisch aufgetragen . Die Inhaltsstoffe vermindern die Bakterien –Anheftung am Zahn und beugen so Zahnstein und Zahnfleischentzündungen vor.
  • Futtermittel mit Zahnpflegeeffekt
    Die mechanische Reinging der Zähne kann auch durch verschieden Futtermittel erfolgen. Wichtig ist dabei, dass der Hund dabei viel kauen muss und dabei Speichel produziert, der die vorher mechanisch gelösten Bakterien dann wegspült. Dazu eigen sich vor allem harte Kauknochen z. B. aus Rinderhaut oder spezielle Produkte wie Kaustreifen ect. , die zusätzlich noch eine antibakterielle Wirkung haben.

Besonderheiten der Heimtierzähne:
Das besondere bei den Heimtierzähne ist das lebenslange Wachstum. Sie werden durch durch gleichmäßiges Abnutzen während der Futteraufnahme der sich gegenüberstehenden Zähne in einer physiologischen Länge gehalten.

Häufige Probleme:
Ein Ungleichgewicht im Zahnwachstum und Zahnabrieb: Dieses entsteht zumeist durch Zahnfehlstellungen oder falsches Futter. Auf Dauer führen diese Probleme zu einer gestörten Futteraufnahme und somit zum Gewichtsverlust des Tieres.Besteht ein verlängertes Zahnwachstum, führt dies zu einer gestörten Futteraufnahme und somit zum Gewichtsverlust des Tieres. Die verlängerten Zähne können in die Schleimhaut einwachsen und dort zu sehr schmerzhaften Verletzungen führen.

Fütterungsfehler:
Ein Leben lang nachwachsende Zähnen bedürfen eines ständigen Abriebes. Dieser erfolgt an den Schneidezähnen durch Zerteilen der Nahrung, an den Backenzähnen durch Zerreiben und Zermahlen des Futters.Die natürliche Nahrung von Heimtieren besteht aus Grünfutter und Heu. Die raufaserhaltige Nahrung gewährleistet einen natürlichen Abrieb der Zähne. Besteht die Nahrung aus Fertigfutter oder weichem Obst und Gemüse, kommt es zu einem verminderten Zahnabrieb und verlängertem Zahnwachstum. Zudem kann es auch zu Verdauungsproblemen kommen. Die Nahrung für Heimtiere sollte zum größten Teil aus Heu, Stroh, Gras und Obst/Gemüse bestehen. Ein Esslöffel Fertigfutter pro Tag pro Tier ist ausreichend.

Was weist auf Zahnerkrankung bei Heimtieren hin?

  • Fauliger Geruch aus der Mundhöhle
  • Schlechte Futteraufnahme
  • Gewichtsverlust
  • Schwellung am Kiefer
  • Nasenausfluss
  • Einseitiges Heraustreten eines Auges
  • Speichelfluss
  • Schließunfähigkeit des Kiefers
  • Verlängerung der vorderen Schneidezähne

Fällt Ihnen ein oben aufgeführtes Symptom bei Ihrem Tier auf, sollten Sie es einem Tierarzt vorstellen!

OP-Information
Narkoserisiko und Sicherheit

Die Toxoplasmose wird durch den Einzeller Toxoplasma gondii verursacht und verläuft bei den meisten Menschen symptomlos oder mit unspezifischen Krankheitssymptomen einer Allgemeininfektion. Schwerwiegende Beschwerden  können auftreten, wenn die Person immunsupprimiert oder schwanger ist. Es kann zu einer Infektion des Embryos kommen, die mit schwerwiegenden Folgen wie Missbildungen oder Totgeburten einhergehen kann.

Ansteckungsquellen:
  • Fleisch: Sehr viele Tiere vor allem aus dem Mittelmeerraum enthält Zysten, die durch die Toxoplasmen produziert wurde und somit als Ansteckungsquelle gelten!  Wenn das Fleisch gut erhitzt wird, werden die Einzeller abgetötet und es besteht keine Gefahr der Ansteckung mehr.
  • Katze: Sie  ist der Endwirt der Toxoplasma gondii und scheidet die infektiösen Zysten mit dem Kot aus. Durch Schmierinfektionen kommt es zur Ansteckung des Menschen. Ca. 70 % der Katzen sind mit Toxoplasmen infiziert, wobei die meisten keine Symptomatik zeigen.
  • Rohes Gemüse: Die von den Feliden ausgeschiedenen Oozysten besitzen eine äußerst resistente Zystenwand und können als Dauerstadien unter günstigen Bedingungen bis zu 5 Jahre überleben. Durch Regen werden sie aus dem Katzenkot ausgeschwemmt und durch Regenwürmer, koprophage Insekten oder Larven aufgenommen und verbreitet. So gelangen sie auf Futterpflanzen und Nahrungsmittel des Menschen (Gemüse, Obst).
Schutz vor der Infektion:
  • Ausgeschiedene Zysten werden erst nach 2 bis 4 Tagen infektiös. Das tägliche Reinigen inkl. Desinfektion z. B. mit heißem Wasser über 55 °C des Katzenklos mindert die Ansteckungsgefahr. Es sollten Handschuhe getragen werden und auf keinen Fall sollte schwangere Frauen diese Aufgabe übernehmen!
  •  Nach der Gartenarbeit sollte man sich gründlich die Hände reinigen oder auch dabei  Handschuhe trage!
  • Salat und Gemüse  gründlich abwaschen!
  • Fleisch sollte nicht roh verzehrt werden (auch keine luftgetrocknete Rohschinken oder Salamis!)

Um Aufschluss über den Infektionsstatus Ihrer  Katze zu erhalten, sollte im Abstand von zwei Wochen eine Blutprobe und eine Sammelkotprobe

(Kot von 3 aufeinander folgenden Tagen) im Labor untersucht werden.

Verlaufen bei serologisch positiven Katzen zwei koprologische Untersuchungen (drei konsekutive Proben von drei Tagen) im Abstand von zwei

Wochen negativ, stellt die Katze wahrscheinlich keine Infektionsquelle da.

Wenn bei serologisch negativen Katzen zwei koprologische Untersuchungen im Abstand von 14 Tagen negativ verlaufen, die Katze in der Wohnung

gehalten wird und ausschließlich mit Fertigfutter oder mit durcherhitztem Frischfutter ernährt wird, ist das Risiko einer Infektion äußerst gering.

Katzen, die im Kot Oozysten ausscheiden, müssen von Risikopersonen ferngehalten werden.

Vektoren:
Zecken , Stechmücken

Anaplasmose:

Vorkommen: Infektion mit A. phagocytophilum kommt in ganz Nord- und Mitteleuropa vor und ist auch in Deutschland häufig.

Übertragungsweg: Die Bakterien der Gattung der Anaplasma wird durch bestimmte Zeckenarten übertragen. Die Inkubationszeit beträgt zwischen 2 und 20 Tagen.

Symptome: sind Schwäche, Fieber, Fressunlust und Abgeschlagenheit. Anaplasmen befallen die Blutplättchen, die eine wichtige Rolle für die Blutgerinnung einnehmen, so dass es auch zu punktförmigen Hautblutungen oder Nasenbluten kommen kann. Die durch die Organblutungen ausgelösten Entzündungsreaktionen können je nach betroffenem Organsystem zu Husten, vermehrtem Trinken, Magen-Darm-Symptomen und neurologischen Störungen wie Anfälle und Ataxie führen .

Diagnostik: Bei Hunden mit Krankheitsanzeichen wird unmittelbar eine Blutuntersuchung zum Nachweis des Erregers durchgeführt.

Therapie: Erfolgt durch Gabe bestimmter Antibiotika über 2 bis 4 Wochen. Die Behandlung sollte nur bei Tieren mit Symptomatik erfolgen, nicht bei solchen, die eine stumme Infektion haben. Zur Kontrolle der Therapie eignet sich die regelmäßige Überprüfung der Thrombozytenzahl.

Vorbeugung: Verwenden von Zecken abwehrenden Wirkstoffen, regelmäßige Kontrolle des Hundes und sofortiges Entferne der Zecken

 

Babesiose „Hundemalaria“

Vorkommen: ganz Mitteleuropa, Ursprünglich nur in Nordafrika, Nord- und Mittelitalien, Frankreich und im südlichen Teil Ungarns und Österreichs vorkommend, gibt es mittlerweile Naturherde in Deutschland, der Schweiz, Holland und Polen.

Übertragung: Babesien sind Einzeller die über bestimmte Zeckenarten auf den Hund übertragen werden.Die Übertragung beim Zeckenstich dauert etwa 48–72 Stunden.

Symptome: In Deutschland tritt vor allem die akut verlaufende Infektion auf. Die Inkubationszeit beträgt ca. 5–7 Tage. Die Symptome sind Abgeschlagenheit, Schwäche, Abmagerung, Fieber, wechselnder Anstieg der Körpertemperatur. Die Babesien befallen pasaritär die roten Blutkörperchen, so dass es zu Anämie uns somit blassen, ggf. gelben Schleimhäuten und dunklen Verfärbung des Urins (Blutharnen) kommt. Unbehandelt verläuft die Infektion binnen weniger Tage mit dem Tod durch Atemnot, Anämie und Nierenversagen.

Diagnostik: Blutuntersuchung und Blutausstrich

Therapie: Antiprotozoika wie Imidocarbdiproprionat und Phenamidin. Es erfolgt eine symptomatische Therapie. Bei einer starken Anämie sind Bluttransfusionen sinnvoll.

Vorbeugen: Der existierende Impfstoff gegen Babesiose ist nur in der Schweiz und in Frankreich zugelassen. So bleibt als vorbeugende Maßnahme der Einsatz von Zecken – abwehrenden Präparaten. Es besteht außerdem die Möglichkeit ein Medikament vorbeugend zu verabreichen, welches ein 3-wöchige Wirkung hat.

 

Borreliose (Lyme Borreliose)

Übertragung: durch verschiedene Zeckenarten durch den Stich, die Bakterien brauchen ca. 24 Stunden um in den Wirt zu gelangen

Vorkommen: weltweit (https://www.tierarzt-empelde.de/zeckenwetter/=)

Symptome: Das Leitsymptom der Borreliose ist die Wanderröte am Stich. Durch das Fell und die Pigmentierung der Hundehaut, wird diese meist nicht entdeckt.

Infizierte Hunde leiden an wiederkehrenden Fieberschüben, Gelenkentzündungen und daraus folgende Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen und wechselnde Lahmheiten der Vor und Rückhand. Zudem kann es auch zu Herzmuskelentzündungen kommen. In schweren Fällen kann die Erkrankung einen tödlichen Verlauf nehmen.

Diagnostik: Untersuchung einer Blutprobe auf Antikörper(IGG), bei geimpften Hunden Untersuchung wird ein C6-ELISA durchgeführt. Diese Antikörper kommen nur bei Infektionen jedoch nicht in Impfstoffen vor.

Behandlung: Es werden über einige Wochen bestimmte Antibiotika eingesetzt.

Prophylaxe: Verwendung von zeckenabwehrenden Präparaten (Repellens), Das Tier regelmässig nach Zecken absuchen, Impfung.

 

Ehrlichiose

Vorkommen: Tropen und Subtropen sowie im Mittelmeerraum

Übertragung: durch bestimmte Zeckenarten. Die Zecken können den Erreger bis zu fünf Monate beherbergen. Hunde sind nur die sekundären Wirte und werden werden beim Saugakt der Zecke infiziert. Die Übertrgung der Bakterien beginnt bereits drei Stunden nach Anheftung der Zecke.

Symptome: Nach Infektion erfolgt ein Inkubationszeit von ca. drei Wochen. Es kommt in der Akutphase zu wiederkehrendem Fieber, Abgeschlagenheit, Nasenbluten, Atemnot Schwäche, Fieber, geschwollene Lymphknoten, blasse Schleimhäute,Hautblutungen, Ödeme, Blut im Harn, ggf., Augenveränderungen bis Blindheit, Lahmheit. Tödlicher Verlauf möglich.

Es folgt eine symptomfreie Phase der sich das Chronische Stadium anschließt mit Blutungen und Ödemen, Abmagerung, Anämie, Lahmheit, Meningoenzephalitis mit evtl. Krämpfen , Augenveränderungen bis bis zu Blindheit usw.. Ein tödlicher Verlauf ist möglich.

Diagnostik: Erregernachweis aus dem Blut, weiterführende Harn- und klinische Untersuchungen

Therapie: Bei nachgewiesenem Befall (unabhängig davon ob Krankheitsanzeichen vorliegen): Behandlung über 3 bis 4 Wochen mit bestimmten Antibiotika und unterstützende Maßnahmen

Vorbeugung: Verwenden von Zecken abwehrenden Wirkstoffen, regelmäßige Kontrolle des Hundes und sofortiges Entfernen der Zecken.

 

Leishmaniose (Leishmania infantum)

Vorkommen: weltweit, In den letzten 20 Jahren treten die Sandmücken, welche die Leishmaniose übertragen, durch den Klimawandel auch zunehmend in Deutschland auf.

Übertragung: durch Sandmücken , Schmetterlingsmücken

Symptome: Leishmanien befallen nahezu alle Organe, so dass die Symptomatik sehr vielfältig sein kann. Dabei gibt es die cutane und die viscerale Leishmaniose.

Einem Großteil der erkrankten Tiere ist jedoch das Auftreten von Störungen der Haut gemein z. B. Haarausfall, (schuppige) Hautgeschwüre vor allem an mukocutanen Übergängen, Krallenveränderungen,generalisierte Hautdegeneration mit Pustelbildung

Dazu kommen Appetitmangel, Gewichtsverlust, Schwäche, vergrößerte Lymphknoten, Lahmheit, Durchfall, zentralnervöse Störungen.Wiederkehrendes Fieber , je nach Organbeteiligung kommt es zur Ausbildung von Leberentzündungen, Darmentzündungen, Nierenversagen, Blutgefäßentzündungen, Knochenmarkentzündungen, Gelenkentzündungen, Nervenentzündungen und Muskelentzündungen. Ein tödlicher Verlauf ist möglich.

Diagnostik: Antikörpernachweis und Erregernachweis aus einer Blutuntersuchung, weitere Blut – und Harnuntersuchungen sowie weiterführende Untersuchungen (Erregernachweis in Lymphknoten, Abstrichen, u. a.).

Behandlung: Die Behandlung erfolgt mit entsprechenden über einen längeren Zeitraum und manchmal auch lebenslang, Da der Erreger nicht gänzlich aus dem Körper eleminiert wird, kann es immer wieder zu Rückfällen kommen. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen alle sechs Monate sind zu empfehlen.

Prophylaxe: Verwendung von Stechmückenabwehrenden Präparaten (Repellens).

Es gibt einen Impfstoff gegen Leishmaniose. Optimal ist eine Kombination aus Impfung und Anti-Mücken-Schutz.

 

Herzwürmer (Dirofilaria immitis)

Übertragung: durch die Mücken der Familie Culicidae durch den Saugakt.

Vorkommen: weltweit in Ländern mit warmem Klima vor, in Europa vor allem im Mittelmeerraum wie Italien, Spanien oder Frankreich.

Symptome: Die Herzwurmlarven entwickeln sich nach der Übertragung auf den Wirt in den Blutgefäßsytem des Wirtes weiter und werden in den Pulmonalarterien zu adulten Würmern (Macrofilarien). Dort vermehren die Würmer sich und die daraus entstehenden Microfilarien siedeln sich im peripheren Blutsystem und anderen Körperflüssigkeiten an.

Macrofilarien führen zu Entzündungen in den Blutgefäßen. Die Blutgefäße werden verstopft – es kommt zu Einengung der Gefäße, Lungenentzündungen und Embolien. Anstrengung des Wirtstieres verschlimmern den Zustand. Es kommt es zu Atemwegsproblematik wie Husten und Atemnot. Desweiteren kommt es zu Leistungsschwäche, Gewichtsverlust und Atemaussetzer, sowie Bauchwasseransammlung infolge eines Rechtsherzversagens.Symptome: Die Herzwurmlarven entwickeln sich nach der Übertragung auf den Wirt in den Blutgefäßsytem des Wirtes weiter und werden in den Pulmonalarterien zu adulten Würmern (Macrofilarien). Dort vermehren die Würmer sich und die daraus entstehenden Microfilarien siedeln sich im peripheren Blutsystem und anderen Körperflüssigkeiten an.

Diagnostik: Untersuchung einer Blutprobe auf Makrofilarien (ausgewachsene Würmer) und Mikrofilarien (Wurmlarven) sowie weiter führende Untersuchungen. Wiederholung der Untersuchung nach 6–8 Monaten.

Behandlung: Die Behandlung erfolgt mit geeigneten Medikamenten. Das Tier braucht dabei absolute Ruhe und symptomatische Behandlung. Nach 4-6 Wochen muss die Behandlung wiederholt werden. Je nach Schwere des Befalls, sollten die adulten Würmer aus dem chirurgisch entfernt werden.

Prophylaxe: Verwendung von zeckenabwehrenden Präparaten (Repellens)

 

Hepatozoonose (Hepatozoon canis)

Übertragung: der einzellige Parasit wird von bestimmten Zeckenarten. Dabei muss die Zecke vom Wirt verschluckt werden.

Vorkommen: vor allem Südeuropa, Südamerika, Afrika und Asien

Symptome: Die Parasiten befallen bestimmte Blutzellen. Vor allem bei jungen Hunden kann es zu akuten Verläufen kommen. Sie Symptomatik ist unspezifisch: Fieber, Blutarmut,, Nasen und Augenausfluß, blutiger Durchfall, Abmagerung, Lymphknotenschwellung. Chronische Verläufe sind zusätzlich gekennzeichnet durch Muskelschwäche, steifen Gang, evtl. Krampfanfälle und Knochenauftreibungen.

Diragnostik: Untersuchung einer Blutprobe auf den Erreger oder Antikörper, Probeentnahme aus Knochenmark oder Lymphknoten und weiterführende Laboruntersuchungen.

Behandlung: langwierige Behandlung mit geeigneten Medikamenten

Prophylaxe: schwierig, da das Verschlucken von Zecken verhindert werden muss

Pankreasinsuffizienz – Unterfunktion der Bauchspeicheldrüse

Die Bauchspeicheldrüse ist ein Organ im Oberbauch, das unter anderem Verdauungsenzyme freisetzt. Bei der Unterfunktion der Bauchspeicheldrüse werden die Enzyme des Pankreas, Lipase, Amylase und Trypsin nicht mehr im ausreichenden Maße synthetisiert. In Folge dessen können Nahrungsbestandteile nicht aufgespalten werden und deren Energie ist für das Tier nicht nutzbar.

Erkrankte Tiere haben unveränderten Appetit, nehmen jedoch stetig ab. In manchen Fällen besteht sogar regelrechter Heißhunger, da die aufgenommene Nahrung nicht satt macht. Weitere Anzeichen können besonders große Ausscheidungsmengen und unverdaute Nahrungsbestandteile im Kot sein.Die endgültige Diagnose kann der Tierarzt über eine Blutuntersuchung stellen. Auch Begleiterkrankungen wie Diabetes oder die Entzündung der Bauchspeicheldrüse können nur beim Tierarzt festgestellt werden.

Neben einer speziellen Diät, ist bei der Pankreasinsuffizienz die Zufütterung von Enzymen elementar. Diese übernehmen im Dünndarm die Aufgabe der Pankreasenzyme, die durch die Erkrankung dort nur noch vermindert vorliegen. Dies kann in Form von Pulver, Granulat oder auch Tabletten erfolgen. Zusätzlich kann frischer Pankreas von Rind oder Schwein zugefüttert werden, welches den Bedarf an Enzymersatzpräperaten reduziert.
Zu bedenken ist auch, dass es sich hierbei um eine lebenslange Erkrankung handelt. Erkrankte Tiere sind deshalb lebenslang auf die Zufütterung von Enzymen angewiesen. Auch regelmäßige Gewichtskontrollen sind anzuraten, um so den Erfolg der Behandlung zu überprüfen. Wenn das Tier bereits an Gewicht verloren hat, sollte die Fütterungsmenge angepasst und auf mindestens drei Rationen am Tag verteilt werden.

Das Futter sollte hoch verdaulich und rohfaserarm sein. Ein hochwertiges kommerzielles Standartfutter ist meist gut verträglich.
Für übergewichtige Hunde und Hunde mit erhöhten Blutfettwerten wird ein Fettgehalt unter 10 % in der Trockensubstanz empfohlen, für alle anderen Hunde ein Fettgehalt von weniger als 15 % in der Trockensubstanz.

Übergewichtige oder zu erhöhten Blutfettwerten neigende Katzen sollten ein Futter mit weniger als 15 % Fett in der Trockensubstanz bekommen, Katzen ohne diese Einschränkungen dürfen bis zu 25 % Fett in der Trockensubstanz fressen.

Achtung: Auf der Futterverpackung ist in der Regel der Fettgehalt in der Originalsubstanz angegeben. Diesen müssen Sie unbedingt umrechnen in die Trockensubstanz! Ein Beispiel: Ein Dosenfutter mit einem deklarierten Fettgehalt von 6,5 % und einem Feuchtigkeitsgehalt von 75 % enthält tatsächlich 26 % Fett in der Trockensubstanz!
Da in diesem Beispiel drei Viertel des Doseninhalts Wasser sind, müssen Sie den deklarierten Fettgehalt mit Vier Malnehmen, um den Fettgehalt der Trockensubstanz zu errechnen.

Wenn keine fertige Diät zur Hand ist, gibt es auch geeignete Rezepte nach denen das Futter für die Vierbeiner selber gekocht werden kann. Dies sollte jedoch nicht über längere Zeit erfolgen, um Vitamin- und Mineralstoffmängel vorzubeugen.

Hunde

400 g magere Hühnerbrust
250 g Magerquark
400 g Reis geschält und gekocht
3 Esslöffel mittelgroße gekochte Karotten
2 Esslöffel Maiskeimöl

Katzen

300 g mageres Rindertatar
150 g Nudeln ohne Salz gekocht
2 weichgekochte Mohrrüben
1 Teelöffel Leinöl

Alle Zutaten dürfen nur ungewürzt zubereitet werden. Zur Anregung können Sie etwas Brühe vom Fleisch über das Futter geben. Zusätzlich geben Sie je nach Gewicht Ihres Tieres Enzyme, die sie bei Ihrem Tierarzt erhalten haben über jede Mahlzeit und lassen es 15min. stehen.

Geben Sie Ihrem Tier ausschließlich diese Nahrung zu fressen! KEINE Leckerlis oder herkömmliches Futter dazu mischen.

 

Pankreatitis – Entzündung der Bauchspeicheldrüse

Eine Bauchspeicheldrüsenentzündung beim Hund kann plötzlich (akut) oder immer wiederkehrend (chronisch-rezidivierend) auftreten. Die Verdauungsenzyme, die der Pankreas synthetisiert werden normalerweise erst im Darm des Tieres aktiv. Bei der Pankreatitis geschieht dies bereits im Pankreas und das Organ verdaut sich selbst.

Die Anzeichen einer Pankreatitis sind sehr vielfältig. Die meisten Tiere haben Schmerzen im Bauch, sie erbrechen, fressen wenig, sind schwach und trocknen aus. Auch Durchfall und Fieber können auftreten.                                                                                                                                                           Die Auslöser für eine Pankreatitis bei Hund und Katze sind oft unbekannt – man spricht von einer idiopathischen Pankreatitis. Bestimmte Faktoren begünstigen eine Bauchspeicheldrüsenentzündung, beispielsweise fettes Futter, Unfälle, Durchblutungsstörungen durch eine Narkose sowie die Einnahme bestimmter Medikamente. Die Pankreatitis tritt auch begleitend bei anderen Erkrankungen auf, wie einer Leberentzündung oder einer chronischen Darmentzündung (Inflammatory Bowel Disease).

Der Tierarzt stellt die Bauchspeicheldrüsenentzündung beim Hund durch verschiedene Untersuchungen fest. Blutuntersuchungen, Röntgen-Untersuchungen sowie eine Ultraschall-Untersuchungen helfen ihm bei der Diagnose. Die Behandlung erfolgt symptomatisch. Es werden Schmerzmittel, Infusionen und Medikamente gegen das Erbrechen verabreicht. Oftmals erhält das Tier spezielles Futter oder muss sogar kurzzeitig nüchtern bleiben.

Die Fütterung sollte, wie auch bei der Pankreasinsuffizienz, möglichst fettarm, rohfaserarm und hoch verdaulich sein. Rezepte finden sie bei der Pankreasinsuffizienz.

Ein gut funktionierendes Magen-Darm-System braucht jedes Tier, um lebenswichtige Nährstoffe aufzunehmen und so langfristig gesund zu bleiben.

Erkrankungen des Verdauungsapparats treten häufig auf und können mild bis hochgradig verlaufen. Meist sind Durchfall und Erbrechen Symptome. Beides kann akut, aber auch chronisch über einen längeren Zeitraum auftreten. Spätestens wenn milde Symptome nicht nach ein bis zwei Tagen abklingen, oder das Tier insgesamt krank erscheint, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden.

Um der Ursache der Symptome auf den Grund zu gehen, wird der Besitzer in der Tierarztpraxis zunächst befragt. Nach ausführlicher Untersuchung des Tieres entscheidet der Tierarzt welche weiterführenden Untersuchungen getroffen werden müssen. Kotprobenanalysen können beispielsweise eine Infektion mit Würmern, Giardien oder Bakterien zeigen. Aber auch die Untersuchung des Blutes kann Aufschluss geben, ob eine Vergiftung oder eine Pankreatitis vorliegt. Auch bildgebende Verfahren wie das Röntgen oder die Ultraschalluntersuchung können Problematiken aufzeigen, wie z.B. einen Fremdkörper im Gastrointestinaltrakt.

Bei hochgradigen Fällen kann eine stationäre Therapie nötig sein. Wenn Hunde und Katzen viel Flüssigkeit verloren haben, kann beispielsweise eine stationäre Infusionstherapie nötig sein um die Tiere vor dem Austrocknen zu schützen. Bei milden Symptomen wird meist zunächst symptomatisch behandelt. Der Tierarzt gibt dann Medikamente, die die Darmmotorik regulieren und das Erbrechen verhindern.

In jedem Fall ist jedoch eine Anpassung der Fütterung notwendig. Bei vielen Magen-Darm- Erkrankungen ist die richtige Diät ein wichtiger Teil einer erfolgreichen Behandlung.

Schonkost

Es hat sich bewährt, Tiere bei einem Magen-Darm-Infekt einen Tag fasten zu lassen und nur Trinkwasser anzubieten. So kann sich die Magen- bzw. Darmschleimhaut erholen. Im Anschluss sollten kleine Portionen eines leichtverdaulichen Futters angeboten werden. Empfohlen werden mindestens drei Futterrationen pro Tag. Beim Tierarzt gibt es spezielle Diätfuttermittel für solche Fälle, alternativ kann der Besitzer aber auch selber kochen. Das Fleisch sollte möglichst fettarm sein, wie z.B. Huhn oder Pute. Als Kohlenhydratquelle eignet sich gekochter Reis oder Nudeln. Das normale Futter kann dann bei Besserung nach und nach untergemischt werden. Wichtig ist auch, dass keine Leckerchen angeboten werden oder das Diätfutter gesalzen oder gewürzt ist.

Geeignete Rezepte für eine bekömmliche Schonkost bei Durchfall und Erbrechen:

Mengenangaben in Anteilen, diese sind abhängig von dem Gewicht des Hundes bzw. Katze und seinem Appetit.

Magerquark Reis Diät

1/3 Magerquark

2/3 salzfrei gekochter, herkömmlicher Kochbeutel Reis (mindestens 40 Minuten kochen!)

Hüttenkäse Nudel Diät

1/3 Hüttenkäse

2/3 salzfrei gekochte Nudeln

Hüttenkäse Karotten Milchreis Diät

1/3 gekochte Karotte

1/3 Hüttenkäse

1/3 Milchreis (Milchreis mit viel Wasser kochen)

Tipps zum zusätzlichen verfeinern:

1 Esslöffel Leinsamen

1 Apfel (fein geraspelt, braun werden lassen!)

Geflügel Hüttenkäse Reis Diät

1/3 Hühnchen- oder Putenfleisch

1/3 Hüttenkäse

1/3 salzfrei gekochter, herkömmlicher Kochbeutel Reis (mindestens 40 Minuten kochen!)